#Unsere Gründerwoche 2019 – netzwerken, austauschen und mitwirken

Im Rahmen und im Sinne der Gründerwoche Deutschland 2019 haben auch wir als droxIT-Team engagiert Veranstaltungen beigewohnt, Podiumsdiskussionen mitgestaltet und mit anderen Menschen genetzwerkt. All das ist wichtig, um aktiv die wachsende Gründerszene in der Region und im Rhein-Main-Gebiet zu unterstützen.

Austausch mit anderen Gründern ist wertvoll und inspirierend

Unsere Gründerwoche begann standesgemäß in der Neuen Golden Ross Kaserne. Am Mittwochmittag hatte der IT-Klub zum IT-Lunch geladen. Unser Geschäftsführer Markus Baumgärtner mischte sich unters Publikum und lauschte bei Schorle und Snacks den „Hottest News im Datenschutz und Online Marketing“ – einem Impulsvortrag von Sabine Heukrodt-Bauer, Gründerin und Fachanwältin für IT-Recht und gewerblichen Rechtsschutz. Informiert über die neusten Reglements, blieb Zeit zum Austausch mit anderen Gästen. 

Gründen bedeutet Selbstverwirklichung mit der Erlaubnis zu scheitern

Am Nachmittag ging es weiter zur Hochschule Mainz. Bei der Veranstaltung „Karriere in der Region“ – initiiert durch die Universität, die Hochschule und die Landeshauptstadt Mainz - präsentierte sich droxIT Studierenden als Unternehmen und Gesprächspartner. Geschäftsführerin Dr. Oxana Lapteva war, zusammen mit den Gründerinnen und Gründern von HitchOn, Sapite GmbH und Tischdecker Mainz, Teilnehmerin einer offenen Podiumsdiskussion. Gemeinsam wurde über Erfahrungen, Hindernisse und Erfolge im Gründungsprozess gesprochen. So unterschiedlich die Gründungsgeschichten sind, so einstimmig lautete das Urteil: Gründen bedeutet Selbstverwirklichung mit der Erlaubnis auch scheitern zu dürfen. Jeder neue Schritt ist auch eine neue Erfahrung und aus diesen lernt man - im Positiven wie im Negativen. Dr. Lapteva betonte außerdem wie wichtig es sei, Kompetenzen wie beispielweise Aufgaben der Buchhaltung oder Steuerberatung auszulagern. Gleichzeitig kann es sich als schwierig erweisen, einen passenden Experten zu finden. Zudem sei ein realistischer Plan B von großer Bedeutung. Sie habe gemeinsam mit ihrem Gründungspartner Markus Baumgärtner vor der droxIT-Gründung „Bewerbungen im Doppelpack“ versandt. Denn für beide war klar, dass sie zukünftig nur noch im Zweierteam arbeiten wollten, egal ob als eigenständige Unternehmer oder als angestellte Arbeitnehmer. Heute arbeiten sie nicht nur im Zweier-, sondern im gut eingespielten zehnköpfigen Team. Trotz großer Verantwortung sind sie mit ihrer Entscheidung selbst zu gründen, jeden Tag glücklich.

Am Donnerstagvormittag folgte der nächste Lunch - diesmal nur für Gründerinnen. Zum 5. Mal fand der Gründerinnen-Lunch mit Staatssekretär Clemens Hoch und einer Video-Botschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Mainzer Gutenberg Digital Hub statt. Selbstverständlich war unsere Geschäftsführerin Oxana Lapteva Teil der frauenpowervollen Runde. Ein Vortrag von Psychotherapeutin Caroline Lutz-Kopp zum Thema Resilienz machte darauf aufmerksam, dass für ein gutes Wohlbefinden auch der Arbeitsplatz ein Wohlfühlort sein muss. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist gerade für Frauen, die nicht nur Unternehmerinnen, sondern auch Mütter sind, wichtig. Genau dazu sollte der Gründerinnen-Lunch dienen: um mit anderen Frauen darüber zu sprechen sowie Erfahrungen und Ideen auszutauschen, wie es als „Working-Mom“ gelingt, Arbeit und Familie zu vereinen.

Mainz ist und bleibt Medienhauptstadt

Abschluss unserer Gründerwoche bildete Philipp Schollmayers Besuch auf der ConCon 2019 mit anschließender Geburtstagsfeier zum einjährigen Bestehen des Gutenberg Digital Hubs. Die erste Mainzer Content Convention zeichnete sich durch eine hochkarätige nationale und internationale mediale Vertreterschaft aus. Keynote Speaker von privaten und öffentlichen Medienhäusern wie Netflix, Joyn oder Funk und ZDFdigital sowie innovative Stände in Breakout Rooms zum interaktiven Erleben von VR bis AI, ermöglichten einen spannenden Austausch und offenes Netzwerken. Besonders interessant, so Schollmayer, sei der grundlegende Unterschied zwischen privater und öffentlich-rechtlicher Medienproduktion. Öffentlich-rechtliche Medienproduzenten müssen sicherstellen, dass Inhalte zur Verfügung stehen, wohingegen private Anbieter dafür sorgen müssen, dass ihr Content gesehen wird. Dieser Aspekt macht die divergierende Arbeitsweise besonders deutlich.
Schollmayers zieht ein positives Fazit, lobt die Veranstalter und bedankt sich bei den Teilnehmern für das unkomplizierte Netzwerken in angenehmer Atmosphäre. Seine Eindrücke bestätigen die der gesamten Gründerwoche und runden das Bild einer fördernden und bereichernden Veranstaltungsreihe ab.


 

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