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Entwickler setzen zunehmend auf Microservices-Architektur

Eine aktuelle Studie von JRebel (2020) zeigt, dass Microservices als Architekturstil bei Softwareentwicklern zunehmend an Bedeutung gewinnen. Über 63% der Befragten haben bereits auf Microservices umgestellt oder befinden sich im Umbau. droxIT-Geschäftsführerin Dr. Oxana Lapteva hat als Expertin für Informatik Aktuell über unsere Erfahrungen mit Microservices in Data Science-Projekten berichtet.

Microservices sind aus der IT-Welt nicht mehr wegzudenken. Weder theoretisch als Key Topics auf Konferenzen noch praktisch in der Softwareentwicklung.
Zunehmend kehren Software Experten monolithischen Architekturen den Rücken und stellen auf Microservices-Anwendungen um. Diesen Trend spiegelt, wenn auch nicht repräsentativ, die aktuelle Studie „2020 Java Developer Productivity Report“ von JRebel wider. Beachtlich ist dabei der Nutzerzuwachs von Microservices-Strukturen zwischen 2017 (23 %; n: 2060)[1] und 2019 (64 %; n: 399)[2]. Immer mehr Softwareentwickler setzten auf Flexibilität bei Tests und in der Entwicklung sowie den Innovationsmöglichkeiten, die durch Microservices-Architektur generiert wird[3].

Unstrittig bleibt, dass mit zunehmender Auffächerung der Microservices-Applikationen auch die technische Komplexität steigt. In der Anwendung mit Microservices zeige sich, so 62 Prozent der Befragten, vor allem bei der Performance Problematiken. 41 Prozent identifizieren die Einrichtung von Entwicklungsumgebung als weitere Schwierigkeit. Außerdem gab ein Drittel an, dass die Skalierung und das Monitoring während der Produktion eine Herausforderung sei[4].
Im Diskus um Microservices-Anwendungen bestimmen oftmals Problemstellungen den Tenor, so auch in JRebel-Studie. Oftmals fehlt eine ausgewogene Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen bei Microservices-Anwendung. Denn, Microservices-Architektur ist eine junge, revolutionäre und wandelbare Disziplin, ihr ist inhärent, dass Problemstellungen im Prozess entstehen und sich darin wieder lösen.
Als renommierte Data Scientist hat Dr. Oxana Lapteva für Informatik Aktuell über Anforderungen und unsere Erfahrungen mit Microservices-Ansätzen in Softwareprojekten berichtet. Inhaltlichen Fokus legte sie auf die Service-Struktur und Kommunikation zwischen den Services, Logging und Monitoring Aspekten und sowie dem schnellen Deployment von Pipelines. 

[1] Rogue Wave Software. (2017). Developer Productivity Report 2017: Java Tools Usage, S.12.

[2] Neumann, A. (2020). Studie: Mehrheit beklagt Leistungsprobleme bei Microservices. Zugriff am 21.01.2020 unter: https://www.heise.de/developer/meldung/Studie-Mehrheit-beklagt-Leistungsprobleme-bei-Microservices-4632818.html.

[3] JRebel Perforce Software, Inc. (2020). 2020 Java Developer Productivity Report Java Tools, Technologies, and Application Performance, S.32.

[4] ebd. S.34.