Arbeit-von-Morgen-Gesetz

Arbeit von Morgen Gesetz

Das kürzlich verabschiedete „Arbeit-von-Morgen-Gesetz“ soll Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmen und Arbeitnehmer fördern und so helfen, auf die Arbeitswelt von Morgen vorzubereiten. Förderungsmöglichkeiten für Schulungen und Qualifikationen wurden verbessert und die entsprechende Antragsstellung vereinfacht.

Wirtschaftswandel fordert Veränderung

Unsere Wirtschaft befindet sich in einem strukturellen Wandel, der durch die aktuelle Krise massiv beschleunigt wurde. Besonders deutlich wird diese Entwicklung beim Thema Digitalisierung. Vor allem die Arbeit im Home Office wird die Berufswelt nachhaltig verändern. Es ist daher unverzichtbar, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den neuen Gegebenheiten anpassen. Um auch nach der Krise gut aufgestellt zu sein, muss schon heute vorgesorgt werden. Das kürzlich vom Bundestag verabschiedete sogenannte „Arbeit-von-Morgen-Gesetz“ soll hierfür eine entscheidende Erleichterung bringen. 

Stetige berufliche Weiterbildung ist unerlässlich, um auf die „Arbeitswelt von Morgen“ vorbereitet zu sein. Schon länger waren organisatorische Probleme bekannt, die angesichts der jüngsten Ereignisse an Brisanz gewannen. Zuvor waren die bürokratischen Hürden aufgrund von komplizierter Antragsstellung und Weiterbildungsmindestdauer von 160 Stunden zu hoch. Dabei ist der Weiterbildungsbedarf gerade jetzt höher denn je. Nur so können Unternehmen und Mitarbeiter der digitalisierten Arbeitswelt begegnen und zukünftige Herausforderungen meistern.

Die Krise als Chance sehen

Der Bundestag hat die Problematik dieser Regelung erkannt und am 23. April 2020 ein neues Gesetz verabschiedet, um geförderte Weiterbildungen einfacher zu ermöglichen. Die Antragsstellung für Unternehmen wurde vereinfacht und die Mindestdauer für Schulungen reduziert. Die Reaktion des Bundestages unterstreicht die Relevanz von Weiterbildungen und Qualifikationen für den Arbeitsmarkt. Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil erklärte, dass das Gesetz einen „Beitrag dafür leisten [soll], dass die Arbeitnehmer*innen von heute auch die Chance haben, durch Qualifizierung die Arbeit von Morgen zu machen.“

In einer Stellungnahme zu dem Gesetz plädierte der Digitalverband Bitkom: „Die momentane Krise sollte hier als Chance gesehen werden, freie Kapazitäten zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt 4.0 zu nutzen“. Weiterbildungen unterstützen nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber. Diese profitieren von der verbesserten Expertise ihrer Mitarbeiter und sind dadurch für zukünftige Herausforderungen besser aufgestellt.

Data Science als Zukunftsmodell

Data Science gewinnt in der Digitalisierung als Arbeitsfeld immer mehr Relevanz. Die vielfältigen Methoden erlauben wirtschaftliche Prognosen und Vorhersagen. Dadurch ergibt sich für Unternehmen Planungssicherheit, die besonders in Zeiten wie diesen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bieten. Qualifizierte Arbeitnehmer, die Nutzen aus Daten ziehen, können folglich einen hohen Mehrwert bieten und sind bei Unternehmen sehr begehrt.

Wir unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Vorbereitung auf die Arbeit von Morgen. Im Rahmen unseres Schulungsangebots bieten wir für unterschiedliche Anforderungen die passende Weiterbildungsmöglichkeit.