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5 Tipps für ein starkes Wir-Gefühl im Home Office

19. Mai 2020

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden noch lange unseren Alltag bestimmen und das Berufsleben nachhaltig verändern. Im Zuge dessen avanciert die Arbeit im Home Office zum Langzeitmodell und gleichzeitig zur „Neuen Normalität". Dabei werden Arbeitgeber wie Arbeitnehmer mit neuen Anforderungen konfrontiert.

Zusammenhalt und Vertrauen stärken

Seit unserer Gründung agieren wir nach dem „Remote First“-Prinzip und wissen, wie man den Herausforderungen des dauerhaften Arbeitens im Home Office präventiv begegnen kann. Mit unserem SAC-Prinzip haben wir drei entscheidende Einflussgrößen identifiziert, die die Basis für ein dauerhaft funktionierendes Home Office bilden: Socializing, Alignment und Care. Gerade über die Distanz gilt es, den Zusammenhalt im Team zu fördern, die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken sowie gegenseitiges Vertrauen zu festigen und Wertschätzung zu vermitteln.

Markus Baumgärtners Erfahrungen im Remote Team

Im Rahmen der virtuellen Vortragsreihe des Gutenberg Digital Hubs berichtete droxIT Geschäftsführer Markus Baumgärtner Interessierten über rechtliche wie organisatorische Voraussetzungen und von seinen Erfahrungen im Remote Team. Im Anschluss haben wir nachgefragt, wie das Home Office bisher erlebt wird, was im Vergleich zum Büroalltag fehlt und welche Wünsche es für die Zukunft gibt.

Kommunikation und Information im Home Office 

Am Thema Home Office waren gleichermaßen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber interessiert. Etwa die Hälfte berichtete, dass sie erst seit wenigen Wochen im Home Office arbeite, andere wiederum hatten bereits mehrere Monate bis Jahre Erfahrung mit Remote Work. Für alle funktioniere die Arbeit von zu Hause bisher gut. Bei der Frage, ob sich die Teilnehmenden auch dauerhaft die Arbeit von zu Hause vorstellen könnten, herrschte ausgeglichene Uneinigkeit. Besonders positiv war jedoch, dass niemand die aktuelle Arbeitssituation als belastend empfindet oder sich weniger mit seinem Unternehmen verbunden fühlt. Einige merkten allerdings an, dass sie sich mehr Unterstützung und Vertrauen wünschen würden.
Zwei entscheidende Dinge fehlen allen gleichermaßen: Kommunikation und Information. Kommunikation fehlt, weil die Teamarbeit nicht wie gewohnt möglich ist, gemeinsame Mittagspausen wegfallen und kollegiale Gespräche gar nicht erst zustande kommen. Informationen fehlen, weil traditionelle Meetings das Home Office nicht erreichen und Prozesse der Unternehmensentwicklung intransparent bleiben.

Um diese Verluste aufzufangen und langfristigen Konsequenzen entgegenzuwirken, gab Markus Baumgärtner fünf praktische Tipps, die das Zugehörigkeitsgefühl im Home Office für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer verbessern können.

1. Tipp: Präsenztag im Büro

Bürotag

Sobald es die Gegebenheiten wieder zulassen, sollte mindestens wöchentlich ein Präsenztag im Büro etabliert werden, bei dem alle Mitarbeiter anwesend sind. Dieser schafft Raum für persönliche Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten und fördert gleichzeitig die Unternehmenskultur und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass der Tag nicht nur mit Gesprächen verbracht wird, sondern auch Strukturen des klassischen Büroalltags beinhaltet.

2. Tipp: Daily-Café

Virtuelle Gespräche

Zu Beginn jedes Arbeitstages sollte sich die Belegschaft oder einzelne Teams zum gemeinsamen virtuellen Status-Quo-Meeting verabreden. Zu einem festen Zeitpunkt mit festgelegten Zeitrahmen, können neue Projekte vorgestellt, Statusberichte durchgegeben und aktuelle Probleme wie offene Punkte besprochen werden. So wird sowohl der Informationsfluss gesichert, als auch das Wir-Gefühl gestärkt.

3. Tipp: Pair-Programming

Virtuelles Teamwork

Der Begriff des Pair-Programming entstammt der Informatik und bedeutet, dass Softwareentwickler im Tandem an einem Code schreiben. In Anlehnung daran, kann Teamarbeit in kleinen Runden auch in der virtuellen Welt möglich sein. Gegenseitiges Screensharing und gemeinsame Calls ermöglichen es, auch auf die Distanz, Projekte zu meistern und Teamerfolge zu feiern.

4. Tipp: Toolwelt etablieren

Passende Programme nutzen

Um alle Maßnahmen umzusetzen, die Home Office und Büro verbinden, sollten digitale Tools genutzt und sinnvoll miteinander kombiniert werden. Arbeitgeber sollten Leitlinien entwickeln, wie mit den richtigen Programmen Kommunikation reibungslos möglich ist und damit Aufgaben, Informationen und Kalender für alle transparent zugänglich sind. Passen die Tools zu den jeweiligen Prozessen, wird der Austausch untereinander gefördert und alle Mitarbeitenden bleiben informiert. Idealerweise laufen auf Basis eines Chat-Tools, die Benachrichtigungen aller organisatorischen Programme zentral zusammen, wodurch alles „auf einen Blick“ ersichtlich ist.

5. Tipp: Teamevents starten

Gemeinsam feiern

Regelmäßig Teamevents sind wichtige Knotenpunkte, die alle Mitarbeiter und Führungskräfte in entspannter Atmosphäre zusammenbringen. Ob Karaoke, Minigolf oder Weinprobe -erlaubt ist, was Spaß macht. Gemeinsam darf geplant und vergnügt werden. Das steigert nicht nur die Motivation der Teams, sondern schafft gemeinsame Erinnerungen, die auch die Arbeit auf Distanz beflügeln kann.

Die langfristige Arbeit im Home Office kann herausfordernd sein, aber gelingen.
Das Gemeinschaftsgefühl und die Unternehmenskultur dürfen dabei nur nicht auf der Strecke bleiben. Wer die Herausforderungen kennt, kann ihnen präventiv begegnen. Wir haben geeignete Methoden vorgestellt, die durch richtige Kommunikation und guten Informationsaustausch, auch im Home Office das Wir-Gefühl unter den Kollegen und die Zugehörigkeit zum Unternehmen stärken.  

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